Geschichte Frankreich

Geschichte Frankreich - WaterlooDie Besetzung Frankreichs erfolgte:
-vor dem 5. Jh. v. Chr. durch die Liguren
-ab dem 5. Jh. v. Chr. durch die Iberer
-ab dem 4. Jh. v. Chr. durch die Kelten
-ab dem 2. Jh. v. Chr. durch die Römer (Gallien entstand unter Caesar)

Im Mittelalter zerbrach schließlich das römische Kaiserreich. Fortan wurde das Land besetzt durch:

- die Kelten (Bretagne)
- die Westgoten (Süden)
- die Ostgoten (Südosten)
- die Burgunder (Tal der Rhône)
- die Alemannen (Elsass)
- die Franken (Norden)
- Dux Syagrius (Gebiet um Seine und Loire)

481 – 511 – Franken
Die Stärksten waren, und somit die Herrschaft des Landes übernahmen schlussendlich die Franken. Ihr Herrscher hieß von 481 – 511 Chlodwig I. Er starb am 27. November 511 und gilt als erster Frankenkönig. Das königliche Land wurde nun aufgeteilt. Dem königlichen Geschlecht der Merowinger entstammend, folgten ihm schließlich seine 4 Söhne als familiäre Nachfolger auf den Thron. Mord und Totschlag prägten zunehmend die Monarchengeschichte und so schwächten sie sich selbst immer mehr, bis 751 eine neue Dynastie entstand und die Macht übernahm:

751 – 987 - Karolinger
Ein französisches Königsgeschlecht, es besaß insgesamt 13 Oberhäupter, u.a. regierte 768- 814 Karl der Große, er weitete das Land aus.

987 – 1328 – Kapetinger
frz. Königsgeschlecht, 14 Könige

1328 – 1589 – Valois
königliches frz. Adelsgeschlecht, stellte 13 Regierende

1589 – 1830 – Bourbonen
Herrschergeschlecht, stellte 7 Könige von Frankreich, u.a. Ludwig XIV. (1638 – 1715).

Währenddessen:
1789 – 1799: Französische Revolution
1792 – 1795: Auflösung der Monarchie, frz. Nationalversammlung, Entstehung der 1. Republik.
1799: Bonaparte wird Konsul, anschließend Kaiser der Franzosen, bestritt unzählige Kriege und Feldzüge, nahm weite Teile des heutigen Europas in seinen Besitz
1814: Preußen/Russland/Österreich verbünden sich, stürzen Napoleon und erobern Paris, Napoleon muss nach Elba ins Exil. Er kann aus seinem Exil jedoch fliehen und gelangt erneut an die Macht.
1815: Napoleon verliert die Schlacht bei Waterloo und muss erneut ins Exil – diesmal auf die Insel St. Helena. Hier stirbt er 1821
1815 – 1830: Restauration. Kaiserzeit vorbei – nun sitzt König Ludwig XVIII. zunächst auf dem Thron. Die Monarchie ist zurück. 1824 wird er jedoch ermordet. Fortan regierte sein Bruder Karl X. das Land (1824 – 1830). Sein Regierungsstil löste Empörung aus. Es kam zur:

1830 – Julirevolution
Wenige Tage im Juli veränderten das Land. Der König dankte ab und es begann:

1830 – 1848 Die Julimonarchie
Louis-Philippes wird König.

1848: Februarrevolution (ausgelöst u.a. von Louis-Napoléon Bonaparte, Neffe)

1848: Louis-Philippes dankt ab

1848 – 1852: Frankreichs 2. Republik

1852: per Volksentscheid wird Louis-Napoléon Bonaparte, der Neffe Napoleons, zum Kaiser Napoleon III. gewählt.

1852 – 1870 – Das 2. Kaiserreich
Ungeschickte politische Schachzüge und verlorene Kriege führten zu Arbeiteraufständen. Es kam 1870 zum Sturz des Kaisers, Folge war die:

1870 – 1940 Die Dritte Republik
Adolphe Thiers wurde Präsident im Parlament, abgelöst noch von einer ganzen Reihe an Nachfolgern.

1958 – 1969 Die 5. Republik
Staatspräsident 1959 bis 1969 ist Charles De Gaulle. Er tritt zurück, stirbt ein Jahr später. Nachfolger sind: Alain Poher, Georges Pompidou, Valéry Giscard d’Estaing, François Mitterrand, Jacques Chirac und seit dem 16.05.2007 aktueller französischer Staatspräsident: Nicolas Sarkozy.

Zeittafel der französischen Geschichte

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